Energiepolitik im Wahljahr: Unser Fazit vom Energiewirtschaftlichen Forum in Leipzig
- Angelika Bordt
- 21. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Am 17. Februar haben wir unser erstes Energiewirtschaftliches Forum in der IHK Leipzig veranstaltet. Unsere Motivation: Die Energiepolitik kommt im Bundestagswahlkampf zu kurz – dabei ist sie entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft!
🔍 Unsere wichtigsten Erkenntnisse:
✅ CDU: Setzt auf eine technologieoffene Klimapolitik ohne festes Zieldatum.
✅ SPD & Grüne: Halten am eingeschlagenen Weg fest und betonen soziale Gerechtigkeit.
✅ AfD: Lehnt Maßnahmen gegen den Klimawandel ab, was zu Stillstand und Wohlstandsverlust führen würde.
💡 Einigkeit gibt es bei:👉 Förderung neuer Kernkrafttechnologien (außer Grüne).👉 Große Chancen für Wasserstoff in der Industrie (außer AfD).👉 Kürzere Genehmigungsverfahren zur Entlastung der Wirtschaft (außer AfD).
🔎 Unser Fazit:CDU und SPD lagen in der Diskussion inhaltlich am nächsten beieinander – ihre unterschiedlichen Schwerpunkte erschienen nicht unüberbrückbar. Zwischen CDU und Grünen hingegen traten deutliche Differenzen bei der Festlegung und Einhaltung von Klimazielen zutage. Dennoch verfolgen alle drei Parteien grundsätzlich eine gemeinsame Richtung. Die AfD hingegen verweigert sich zukunftsorientierten Lösungen und riskiert damit Stillstand. Klar ist: Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik kann die Energiewende erfolgreich gestaltet werden!
Wir bedanken uns bei unseren Podiumsgästen den Bundestagskandidaten Steffen Roschek (CD), Holger Mann (SPD), Stanislav Elinson (die Grünen) und Karsten Hilse (AfD), unseren Wirtschaftsexperten Max Jankowski (Gießerei Lößnitz) und Christoph Hug (Tilia GmbH). Herzlichen Dank auch Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, für die treffenden Begrüßungsworte.
Die Podiumsdiskussion gab reichlich Ansatzpunkte, um mit den Parteien im anschließenden World Café persönlich ins Gespräch zu kommen. Herzlichen Dank an die zusätzlichen Gesprächspartner Robert Clemen (CDU), Bettina von Suntum (SPD), Bernhard Herrmann (die Grünen) und René Bochmann (AfD).
Einen Vergleich der Wahlprogramm und die Bildergalerie haben wir auf unserer Fokusseite "Energiepolitik" zur Verfügung gestellt.

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