Bitterfeld setzt auf Solarenergie: NEUBI und Stadtwerke realisieren innovatives Wohnprojekt
- gs6998
- 5. März
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In Bitterfeld treiben die Neue Bitterfelder Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (NEUBI) und die Stadtwerke gemeinsam die Energiewende voran. In einem richtungsweisenden Projekt wurden zwei ehemalige Plattenbauten umfassend saniert und mit modernen Photovoltaikanlagen ausgestattet. Dieses Modellprojekt zeigt, wie sich erneuerbare Energien erfolgreich in den Wohnungsbestand integrieren lassen.
Sanierung mit Zukunft: Solarstrom für die Mieter
Im Rahmen der Modernisierung erhielten die Gebäude eine neue Dämmung und verbesserte Infrastruktur. Das Herzstück des Projekts ist jedoch die großflächige Photovoltaikanlage, die auf den Dächern installiert wurde. Der dort erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort genutzt und trägt dazu bei, die Energiekosten der Mieter zu senken. Gleichzeitig wird das lokale Stromnetz entlastet und die Abhängigkeit von externen Stromlieferanten reduziert.
Durch die enge Zusammenarbeit von NEUBI und den Stadtwerken konnte ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt werden, das sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch überzeugt.
Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklung
Das Bitterfelder Energieprojekt hat Modellcharakter: Es zeigt, wie nachhaltige Sanierungen mit erneuerbaren Energien kombiniert werden können, um sowohl die Wohnqualität zu verbessern als auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Laut den Verantwortlichen könnte das Konzept auf weitere Wohngebäude ausgeweitet werden. Angesichts steigender Energiekosten und wachsender Klimaschutzanforderungen sind solche Projekte essenziell für die Zukunft der Wohnungswirtschaft.
Die NEUBI, als kommunales Wohnungsunternehmen, bietet nicht nur modernen Wohnraum in Bitterfeld-Wolfen und Sandersdorf-Brehna, sondern engagiert sich auch aktiv für nachhaltige Stadtentwicklung. So wurden bereits auf mehreren Wohnhäusern in der Mühlstraße und am Töpferwall Photovoltaikanlagen installiert.
Mit diesem innovativen Schritt zeigen die Stadtwerke und die NEUBI, wie klimafreundliches Wohnen in der Praxis umgesetzt werden kann – ein Beispiel, das auch für andere Städte richtungsweisend sein könnte.
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